Chronologisch absteigend sortiert!
Privat statt Staat. Kommunen zahlen drauf (ZDF, Frontal 21, vom 26.4.2011)

von Steffen Judzikowski und Ulrich Stoll
Für klamme Kommunen galt "ÖPP" jahrelang als Allheilmittel: Öffentlich-Private Partnerschaften, auch Public Private Partnership (PPP) genannt, sollten überschuldeten Gemeinden Bauvorhaben mit privatem Geld ermöglichen, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Städtische Bürokratien, hieß es lange, seien unfähig, zum Beispiel Spaßbäder erfolgreich betreiben zu können. Die vermeintliche Lösung: Ein privater Geldgeber baut, und die Kommune zahlt Miete für die Nutzung des neuen Gebäudes.
Zum Video
Der Preis der Privatisierung (arte TV)

In den Jahren 2008 bis 2010 erschütterte eine schwere Krise den Telekommunikationsgiganten France Télécom. Ein durch EU-Forderungen erzwungener Umstrukturierungsprozess stürzte das Unternehmen in starke Turbulenzen. In einem nuancierten Vergleich mit ähnlichen Unternehmen - der Deutschen Telekom und der spanischen Gesellschaft Telefónica - beleuchtet die Dokumentation die zurückliegende Entwicklung und sucht nach den Ursachen für die Krise bei France Télécom.
Water Makes Money europaweit erfolgreich angelaufen!
Die Premiere von „Water Makes Money” hat am 23.9.10 zeitgleich in vielen deutschen, französischen und anderen europäischen Städten und Gemeinden stattgefunden. Attac und andere Organisationen haben in vielen Deutschen Städten Veranstaltungen durchgeführt. Erste Erfahrungsberichte findet ihr hier...
Der Film läuft weiter! Wann und wo erfahrt ihr aus nebestehender Karte. Unser vielfältiges Material könnt ihr dort gerne verteiten!
Autobahnprivatisierung: Wie der Staat sein Geld verschenkt - Spiegel TV vom 5.9.10
Stellen Sie sich vor, der Staat ist pleite. Nicht mal Geld für den Autobahnausbau ist noch da. Auf der A1 war das so. Saniert wird dort trotzdem. Allerdings von privaten Investoren. Ganz uneigennützig machen die das natürlich nicht. Als Lohn kassieren sie die Mauteinnahmen. Dreissig Jahre lang. Ansehen
"PPP in NRW" - WDR5 Neugier genügt vom 02.07.2010
Die Idee geht so: Die kommunalen Verwaltungen sollen bei Investitionen auf kleinteilige Ausschreibungen verzichten und lieber Jahrzehnte währende Verträge mit Privatunternehmen über Bau, Unterhaltung und eventuell Betrieb des Gebauten abschließen. Wenn die Unternehmen nur freie Hand hätten und sich lange verpflichteten, würden sie nicht nur billiger sondern auch besser bauen und sogar noch Geld mitbringen. Soweit die Idee.
Am Beispiel des Kreises Lippe, wo die Müllabfuhr, Umbau und Betrieb einer Sporthalle und nun sogar die Instandhaltung des gesamten Straßennetzes in private Hände gelegt wurden zeigt sich: Billiger wird es nicht. Und ob es besser funktioniert muss sich erst noch zeigen.
Anlass: Vor 5 Jahren beschloss der Bundestag das PPP-Beschleunigungsgesetz. Das verpflichtet Kommunen, jeweils nur noch zu prüfen, ob so ein langfristiger Vertrag nicht die günstigere Lösung ist.
Autorin: Katinka Schröder
Redaktion: Ingrid König
"Start des Wasser - Volksbegehrens" - tv-berlin vom 28.6.2010
Ein Videobeitrag zum Start des Volksbegehrens für die Offenlegung der Verträge der Berliner Wasserbetriebe auf tv.berlin: Ansehen...
Satirischer Einstieg: PPP-Zirkus Kassel
Vorhang auf für den PPP-Zirkus Kassel: Kurze MP3-Satire zu PPP in Kassel
Interviews unserer AktivistInnen
Interview mit Dirk Kramm bei Radio LoRa / München vom 17.6.2010
Interview mit Carl Waßmuth bei Radio Corax / Halle vom 11.6.2010:
Interview mit Dorothea Haerlin bei Radio Corax vom 7.6.2010
Der PPP-Irrweg-Song
Der PPP-Irrweg-Song von groovty
1. | 4. |
2. | 5. |
3. | groovty.de |
Hier könnt ihr den Song herunterladen: PPP-Irrweg.mp3
Todesfalle Autobahnbaustelle - NDR Markt vom 09.11.2009 20:15 Uhr
Todesfalle Autobahnbaustelle: Enge Fahrspuren führen zu vielen Unfällen
Ein sehr spannender NDR-Film über die A1 Auotobahn. 6-minüges Doku kann übers Netz angeschaut werden. NDR Markt | 09.11.2009 20:15 Uhr
ÖPP und PPP - finanzielle Schocktherapie für Kommune von David Gößmann - WDR5 -Politikum vom 19.10.2009
Die Kommunen in Deutschland sind hoch verschuldet. Wegbrechende Steuern haben sie an den Rand der Handlungs- und Investitionsfähigkeit getrieben, die Schuldenbremse verschärft die finanzielle Situation zusätzlich. Doch es muss investiert werden: bei Schulen, Behörden, Verkehr, Wasserversorgung. Da naht der Retter: Mit sogenannten Public-Private-Partnerships (...) Wer sich jedoch das kommunale Rettungspaket genauer anschaut entdeckt eine Mogelpackung mit fatalen Folgen für die Steuerzahler, die für die Kosten später aufkommen müssen. Download mp3-Datei









